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Warum wird gecoacht?

Die Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen Münden hatten sich bei der erstmaligen Durchführung des Schülercoachings im Jahr 2007 die Frage gestellt, welche der folgenden Effekte ein Schülercoaching nach sich ziehen würde: Würde sich (erstens) das Klassenklima verbessern und die Zufriedenheit der Schüler/-innen erhöhen? Würden (zweitens) die Lernenden mittels der im Verlauf des Coachingprozesses möglicherweise entwickelten oder gewandelten Lernstrategien und Lernhaltungen bessere Leistungen erzielen? Würde sich schließlich (drittens) die Zufriedenheit der Lehrkräfte selbst erhöhen?

Die Evaluierungen der ersten Jahre belegen, dass die konsequente Umsetzung des Schülercoachings nach dem Mündener Modell tatsächlich alle drei Effekte hervorzurufen vermag: Das Klassenklima war in gecoachten Klassen besser, die Zufriedenheit der Schüler/-innen höher als in ungecoachten. Gleiches galt für die Zufriedenheit der Lehrkräfte. Und auch die von Schüler(inne)n erbrachten und erzielten Leistungen fielen in gecoachten Klassen besser aus: Die Absenzquoten lagen niedriger; der Anteil der Schüler/-innen, die das Klassenziel erreichten, war höher; die Noten waren besser (ausführlich in: Albert Fischer, Coaching im Übergangssystem, 3 Teile, in: Wirtschaft und Erziehung 2009, hier: Heft 10).






• Klassenklima ↑
• Schüler(innen)zufriedenheit ↑
• Lehrer(innen)zufriedenheit ↑
• Schüler(innen)leistungen ↑