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Wie wird gecoacht?

Jeder gecoachte Schüler bzw. jede Schülerin führt auf freiwilliger Basis mit einer Lehrkraft ca. alle sechs bis sieben Wochen (ca. fünf- bis sechsmal pro Schuljahr) ein Coachinggespräch. Dieses Gespräch findet außerhalb des Unterrichts statt – und außerhalb des Klassenzimmers, in einem besonderen Besprechungsraum. An ihm nehmen nur der Schüler, der Coachee, und sein Coach, die Lehrkraft, teil. Jedes Gespräch folgt einem klar strukturierten, fünfphasigen Ablauf und unterliegt der Vertraulichkeit.

Kernprinzip des im Landkreis Göttingen praktizierten Coachings nach dem Mündener Modell: Es ist nicht der Coach, der Lösungen vorschlägt oder gar vorgibt. Es ist der Coachee selbst, der über seine Situation nachdenkt und neue, bessere Handlungsoptionen entwickelt. Dementsprechend zielt das Schülercoaching niemals auf die unmittelbare Vermittlung von Fachwissen und auch nicht auf die Vorgabe von Lernstrategien. Es zielt darauf, dass die Schüler/-innen in den Coachinggesprächen selbst ihre Stärken und Schwächen identifizieren und dann, in der Folge, selbst Strategien entwickeln, um Stärken auszubauen und Probleme lösen bzw. Defizite beseitigen zu können.

Ergänzend hierzu (Link): Hörfunkinterview mit dem Niedersächsischen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann und Dr. Albert Fischer (Juni 2011)

• Einzelgespräche
• außerhalb des Unterrichts
• ca. alle 6 bis 7 Wochen
• klar strukturierter Ablauf